Wie würdest du eine solche Regel formulieren? Ich kann schlecht hineinschreiben, dass man „einfach nicht mit den Nachnamen übertreiben soll“.
§ X Namensänderungen & Adoptionen
(1) Grundsatz
Namensänderungen sowie Adoptionen sind grundsätzlich IC-Themen und müssen realistisch, nachvollziehbar und RP-konform ausgespielt werden. Sie dürfen nicht primär dazu dienen, Nachnamen massenhaft weiterzugeben oder Gruppenzugehörigkeiten künstlich zu erzeugen.
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(2) Adoptionen
Adoptionen stellen im RP eine seltene und bewusste familiäre Entscheidung dar und sind entsprechend auszuspielen.
• Pro Charakter dürfen maximal 1–2 Adoptionen durchgeführt werden.
• Die Weitergabe eines Nachnamens durch Adoption ist nicht unbegrenzt zulässig.
• Mehrfache Adoptionen innerhalb kurzer Zeit ohne tiefgehendes RP sind unzulässig.
• Adoptionen müssen eine nachvollziehbare IC-Begründung haben (langfristige Beziehung, familiäres RP, gemeinsame Vorgeschichte).
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(3) Namenshäufung / Missbrauch
Adoptionen oder Namensänderungen, die erkennbar dazu dienen,
• einen Nachnamen großflächig zu verbreiten,
• eine Gruppierung künstlich zu vergrößern,
• oder OOC-Vorteile (Wiedererkennung, Zugehörigkeit, Einfluss) zu erlangen,
gelten als Missbrauch des Namenssystems und können administrativ oder über das DOJ eingeschränkt oder untersagt werden.
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(4) Ausnahmen
Von dieser Regelung ausgenommen sind:
• Namensänderungen durch Heirat,
• gerichtlich begründete Namensänderungen,
• andere langfristig ausgespielte, RP-sinnvolle Gründe,
sofern diese nachvollziehbar und realistisch im RP dargestellt wurden.
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(5) Kontrolle & Umsetzung
Das DOJ sowie die Administration behalten sich vor,
• Adoptionen oder Namensänderungen zu prüfen,
• bei Bedarf abzulehnen oder rückgängig zu machen,
• und bei wiederholtem Missbrauch entsprechende Sanktionen auszusprechen.